FAQ

Hier finden Sie FAQ rund um die Promotion und Professur

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FAQ zur Promotion

Für FAQ rund um die Promotion dürfen wir Sie auf die Seite Promotionsmöglichkeiten verweisen. Dort finden Sie alle Themen behandelt, die grundsätzlich, vor, während und nach einer Promotion anfallen. Hier gibt Ihnen die Kategorie Professur und PromotionAuskunft, wenn Sie Ihre Promotion mit einer HAW-Professur verbinden möchten.

FAQ zur Professur

Die Antworten zu Ihren Fragen bei der Professur haben wird gruppiert in die Themenfelder Bewerbungsverfahren, Tandemprofessur,  Professur und Promotion sowie Lehralltag

Berufungsverfahren

Was sind die Voraussetzungen für eine HAW-Professur?

Folgende Einstellungsvoraussetzungen sind im Landeshochschulgesetz (LHG BaWü) § 47
geregelt:

  • Einschlägiger Hochschulabschluss
  • Promotion (besser als „rite“)
  • Pädagogische Eignung, i.d.R. nachgewiesen durch Erfahrung in Lehre und Ausbildung
  • Mindestens fünfjährige Berufserfahrung, darunter mindestens 3 Jahre Praxis außerhalb des Hochschulbereichs (≥ 50% Beschäftigung wird wie VZ angerechnet, darunter nur anteilig)

Zusätzlich wird fachliche Passung oder stellenspezifische Qualifikation erwartet – wie z. B. branchenbezogene Skills, Forschungserfahrung, Drittmittelerwerb oder praktische Projekterfahrung. Diese Informationen finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung und sind in der Bewerbung nachzuweisen.

Wie läuft ein Berufungsverfahren ab und wie lange dauert es?

Ein Berufungsverfahren für eine Professur an der Hochschule Esslingen dauert im Schnitt zwischen sechs und zwölf Monate und hängt von der Bewerbungslage sowie der zeitlichen Abstimmung zwischen der Berufungskommission, dem Personalmanagement, den Gremien und dem Rektorat ab. Nach der Ausschreibungsfrist sichten die Berufungskommission (BK) und das Berufungsmanagement die Bewerbungen. Die BK entscheidet, wer eingeladen wird, und plant, ob die Kandidat:innen direkt zur Probelehrveranstaltung und Wahlvortrag (meist auf Englisch)* mit anschließendem Gespräch oder zunächst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. In letzterem Fall folgt eine zweite Runde mit Probevortrag für die Bewerber:innen der engen Auswahl.
Nach den Vorträgen erstellt die Berufungskommission eine Berufungsliste mit drei geeigneten Bewerber:innen (gemäß Nachrück-Prinzip). In Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden um die Stelle zu besetzen. Die Liste wird vom Fakultätsrat, Rektorat und Senat geprüft und kann bei Einwänden angepasst werden. Die endgültige Ruferteilung erfolgt durch das Rektorat.
Bei zu wenigen Bewerbungen kann Sie Stelle neu ausgeschrieben oder – je nach Störung – das Verfahren abgebrochen und neu gestartet werden. Mehr zum Ablauf finden Sie hier:
/hochschule/aktuelles/stellenangebote → Informationen zur Berufung, außerdem § 48 LHG BaWü.
*Beide werden meist zusammenfassend „Probevortrag“ genannt.

Wie schwer ist es, eine Professur zu bekommen? Wie viele Absagen bekommt man, bis es klappt?

Manchmal klappt es auf Anhieb, manchmal muss man sich öfter bewerben. Dies richtet sich natürlich nach der Konkurrenzsituation (viele Bewerbungen), der Fachlichkeit etc. Es lohnt sich, dranzubleiben.

Wie sind die Altersgrenzen für eine Professur?

I.d.R. erfolgt die Verbeamtung bis zum 47. Lebensjahr. Es gibt jedoch auch Anrechnungszeiten und Ausnahmetatbestände, die diese Altersgrenze im Einzelfall erhöhen können. Danach kann man nur noch im Angestelltenverhältnis eingestellt werden. Die reguläre Obergrenze für den Pensionsantritt liegt beim vollendeten 67. Lebensjahr zum Ende des Semesters. Sie kann bis zur Vollendung des 70. Lebensjahrs verlängert werden (maximale Obergrenze).

Was sollte die Bewerbung beinhalten? Gibt es eine Empfehlung für das Anschreiben?

Eine Bewerbung auf eine Professur sollte ein Anschreiben, einen Lebenslauf, Zeugnisse sowie Nachweise zu Berufspraxis, Lehrerfahrung und Forschung wie Publikationslisten etc. enthalten. Das Anschreiben sollte 1-2 Seiten lang sein. Wenn Sie zu viel schreiben, wird bei vielen Bewerbungen eher aussortiert oder nicht alles gelesen.

Wie weist man die pädagogische Eignung nach?

Die pädagogische Eignung wird i.d.R. durch Lehraufträge, Ausbildungstätigkeiten oder Didaktik-Lehrgänge/Zertifikate nachgewiesen, final bestätigt durch die Probelehrveranstaltung und den i.d.R. englischsprachigen Wahlvortrag, meist zusammenfassend als „Probevortrag“ bezeichnet. Die Vorlesung sollte interaktiv sein und sich an 球探比分网de wenden. Zudem gibt es Didaktik-Zentren je nach Bundesland, in unserem Fall das HDZ BaWü: https://www.hdz-bawue.de/zertifikat/ und die GHD https://www.hochschuldidaktik.net/.   

Die Berufserfahrung zählt ab der Zeit nach dem ersten Hochschulabschluss, also dem Bachelor?

Ja, ab dem abgeschlossenen einschlägigen Hochschulabschluss. An der Hochschule Esslingen zählt die Berufserfahrung ab dem fachlich passenden Bachelorabschluss. Diese sollte einen Bezug zur Stelle bzw. dem Fach haben.

Zählt es als Berufserfahrung, wenn man während einer Promotion am Lehrstuhl (einer Universität) in Lehre und Forschung gearbeitet hat?

Ja, das zählt als Berufserfahrung, allerdings nicht als Berufserfahrung außerhalb der Hochschule. Zudem sollte sich die Tätigkeit nicht nur der Dissertation gewidmet haben. Rein theoretische Ausbildungs- und Weiterqualifikationstätigkeiten sowie die Arbeit an der Dissertation selbst können nämlich nicht als Berufserfahrung angerechnet werden

Eine Anstellung (mind. 50%) in einer TVL-Stelle an der Universität zählt also als Berufserfahrung?

Sie zählt als hochschulische Berufserfahrung in die Gesamtzeit von 5 Jahren herein, jedoch nicht als praktische, außerhochschulische; von dieser müssen mindestens 3 Jahre vorliegen. Also z.B. 2 Jahre in einer TV-L-Stelle an der Universität und 3 Jahre im Unternehmen. Jedoch kommt es auf die ausgeübte Tätigkeit und den Anwendungsbezug dort an.

Wie gewichtig ist die Publikationsliste? Besteht ohne Publikationen Aussicht auf Erfolg?

Jetzt wird mehr Wert darauf gelegt als früher. Publikationen weisen neben der Dissertation die wissenschaftliche Eignung und Forschungserfahrung nach. Es kommt insbesondere auf die Marktenge der Professur an. Je größer die Nachfrage nach einer Professorenstelle, desto wichtiger sind die Publikationen. Zudem hängt es mit der Ausrichtung der Professur zusammen. Besonders W3-Stellen oder Stiftungsprofessuren haben einen größeren Forschungsanteil inne.

Welcher zeitliche Vorlauf ist zwischen der Einladung zur Lehrprobe und dem vorgesehenen Termin gegeben?

Mindestens 4 Wochen, i.d.R. etwas länger. Schließlich braucht es Zeit, die Präsentationen vorzubereiten.

Wenn bereits eine Verbeamtung auf Lebenszeit gegeben ist, ist dann nach dem Ruf die direkte Übernahme in das Beamtenverhältnis möglich?

Zu prüfen ist, in welcher Laufbahn das bisherige Beamtenverhältnis besteht: bereits Professor:in, Lehramt, Verwaltung? Ein:e berufene Professor:in wird bei Eignung immer direkt verbeamtet, außer sie/er hat z.B. die Altersgrenze überschritten (s.o.). Allerdings erfolgt bei Erstberufung zunächst eine Beamten-Probezeit von 3 Jahren, bevor auf Lebenszeit berufen werden kann. Wenn Sie bereits Professor:in in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit in einem anderen Bundesland sind, erfolgt in der Regel eine Versetzung nach Baden-Württemberg unter Beibehaltung Ihres Status‘ auf Lebenszeit.

Bei Versetzungen aus anderen Bundesländern gelten zusätzliche Vorschriften, wie z.B. die Regelung des Versorgungslastenausgleich. Hierzu verständigen sich die Bundesländer, wer die Pensionskosten übernimmt.

Kann man sich bereits im Bachelor engagieren, um später ggf. Vorteile für eine Professur zu
haben?

Ja, sicherlich. Probieren Sie eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft, später in der Lehre, engagieren Sie sich in Gremien. Besonders ab dem Master nehmen die Möglichkeiten zu.

Tandemprofessur

Was ist eine Tandemprofessur?

Tandemprofessuren wurden geschaffen, um fehlende Qualifikationen für eine HAW-Professur nachzuholen. In Baden-Württemberg dient sie der Erlangung einer noch fehlenden Berufspraxis außerhalb der Hochschule oder der Promotion. Die außerhochschulischen Tätigkeiten müssen der Erlangung der fehlenden Qualifikation dienen und werden oft aus den Mitteln Dritter bezahlt. Hierbei handelt es sich jeweils um ein Angestelltenverhältnis.
Bspw. arbeitet ein:e promovierte:r Bewerber:in im Tandem 50% an der Hochschule und 50% in der Industrie, um die nötige Berufserfahrung nachzuholen. Oder umgekehrt, um die Promotion nachträglich zu schreiben. 
Bitte beachten Sie: nach dem Ende der Tandemprofessur ist eine erneute Bewerbung für eine reguläre Professur in einem wettbewerblichen Berufungsverfahren notwendig, weil keine automatische Übernahme (Tenure Track) erfolgt. Alternativ eignen sich auch Tandem-Promotions- oder Postdoc-Stellen zur Qualifizierung, die sich ebenfalls auf die Hochschule und ein Unternehmen/Praxispartner aufteilen.
 

Sind Tandemprofessuren verbeamtet?

Tandemprofessor:innen werden in Baden-Württemberg aktuell nicht verbeamtet; sondern erst bei einer 100%-igen Professur oder eine geteilten, in Teilzeit ausgeschriebenen HAW-Professur. Es handelt sich bei Tandemprofessuren um ein befristetes Angestelltenverhältnis, das der Qualifizierung dient (z.B. Erwerb fehlender Berufspraxis oder Promotion). Eine Verbeamtung erfolgt erst bei einer regulären, in der Regel 100%-igen Professur oder einer geteilten, in Teilzeit ausgeschriebenen HAW-Professur, sofern alle beamtenrechtlichen Voraussetzungen (inklusive Altersgrenzen, s.o.) erfüllt sind.

Professur und Promotion

Ist eine Professur ohne Promotion möglich?

Die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit wird in der Regel durch eine abgeschlossene Promotion nachgewiesen.  Die Promotion sollte an einer deutschen Hochschule/Universität mit einer Note besser als „rite“ (d.h. mindestens "befriedigend" bzw. „cum laude“) abgeschlossen sein. Bei ausländischen Abschlüssen wird die Gleichwertigkeit, beispielsweise über die Datenbank Anabin, geprüft. Ist die Promotionsleistung nicht benotet, sondern z.B. nur als „bestanden“ ausgewiesen, muss von mindestens einer externen oder internen promovierten Gutachterin oder einem Gutachter bestätigt werden, dass sie von mindestens befriedigender Qualität ist.
Ausnahmsweise können Berufungen ohne Promotion erfolgen, z.B. in Fächern, in denen eine Promotion unüblich ist (wie z.B. in Architektur oder künstlerischen Disziplinen), insofern äquivalente Leistungen wie bspw. Patente, Publikationen oder ein herausragendes Portfolio und besondere Praxisleistungen vorliegen. Diese Leistungen werden im Rahmen des Berufungsverfahrens durch externe Gutachten bewertet. Solche Ausnahmen sind eher selten und nur bei schwerwiegenden Gründen möglich, z.B. bei einem sehr kleinen Bewerber:innenmarkt oder in spezifischen Branchen (s.o.).  Wir raten Ihnen, sich nicht auf eine Professur ohne Promotion zu verlassen. Fälle ohne absehbare Promotion werden i.d.R. meist in der Vorprüfung aussortiert, insbesondere in Fächern, in denen eine Promotion Standard ist. 
 

Gibt es Möglichkeiten, im Rahmen der Professur eine Promotion "nachzuholen"?

Empfehlenswert sind Tandemprofessuren, die aktuell an manchen Hochschulen zum Aufholen der Berufspraxis oder Promotion angeboten werden. Alternativ empfehlen wir qualifizierende Tandem-Promotions- oder Postdoc-Stellen mit Lehranteil (s.o.).

Wie läuft eine Industriepromotion ab?

Grundsätzlich handelt es sich um befristete Stellen; ihre Dauer beträgt mindestens 2 bis 3 Jahre. Idealerweise ist schon eine Doktormutter/ein Doktorvater in Aussicht. Auch sollten Sie im Unternehmen anfragen, ob dort jemand bereit wäre, die Promotion zu betreuen. Bitte beachten Sie: manche Universitäten nehmen keine Industriepromotion an!
Wie viel im Unternehmen und wie viel an der Promotion gearbeitet wird, hängt von der Vertragsgestaltung ab. In manchen Verträgen können 50% Arbeitsverpflichtung im Unternehmen stehen.
Industriepromotionen sind zwar vergütet, i.d.R. aber geringer als das Einstiegsgehalt im Unternehmen. Ein Vorteil ggü. der Hochschulpromotion ist der Zugang zu Daten und Geräten des Unternehmens. Dabei sind die Geheimhaltungsvereinbarungen des Unternehmens zu beachten.
 

Bei welchen HAWs ist eine Promotion in Kooperation mit einer Universität möglich?

Mittlerweile haben HAWs in Baden-Württemberg das Promotionsrecht inne; eine Kooperation mit einer Universität ist also nicht zwingend erforderlich. Allerdings hat nicht jede:r Professor:in an einer HAW automatisch das Promotionsrecht, da sie/er sich hierfür erst als Mitglied im Promotionsverband qualifizieren muss, um Promotionen betreuen zu dürfen.
Grundsätzlich sollte eine Kooperation mit einer Universität möglich sein, solange sie eine:n betreuende:n Professor:in an der Hochschule gefunden haben. Dies war vor dem Promotionsrecht an HAWs gang und gäbe.
 

Lehralltag

Wenn keine Stellen für einen Lehrauftrag ausgeschrieben sind, wie kommt man dann an einen Lehrauftrag?

Es empfiehlt sich, das Dekanat anzuschreiben und Bewerbungsunterlagen einzureichen. Lehrbeauftragte werden eher gesucht, daher können Sie sich ruhig initiativ bewerben.
Lehraufträge können auch über LinkedIn angekündigt werden. Wenn Sie uns Ihre Lehrgebiete und ggf. Ihren Lebenslauf durchgeben, leiten wir Sie jeweils gerne an die richtigen Stellen weiter.
Ein weiterer Weg ist es, in Netzwerken Professor:innen anzufragen, ob sie einen Lehrauftrag vergeben möchten. Andere Hochschulen und Universitäten schreiben Lehraufträge regulär aus. Netzwerkempfehlung: https://datenbank.lakof-bw.de/home
 

Welchen Lehrumfang bringt eine Professur mit und welche Zeiteinheit umfasst eine SWS?

Eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht in der Regel einer Lehr- und Lerneinheit von 45 Minuten pro Woche während der Vorlesungszeit.
Hiervon hat eine Vollzeit-Professur 18 Einheiten Lehrdeputat brutto inne. Bei besonderen Ämtern, Forschungsprojekten, Leitungen etc. können Deputatsreduktionen bzw. -ermäßigungen erfolgen. Die Organisation der tatsächlichen Arbeitszeit außerhalb der Stundenpläne und ggf. Sitzungstermine etc. obliegt den Professor:innen selbst und wird flexibel gehandhabt.
 

Ist man als Professor:in an einer HAW Inhaber:in eines Lehrstuhls mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden, die einen in der Lehre unterstützen, wie in der Universität?

Nein, an einer HAW gibt es in der Regel keine klassische Lehrstuhlstruktur wie an einer Universität, bei der der lehrstuhl-innehabenden Person automatisch eine feste Anzahl wissenschaftlicher Mitarbeitender zur Verfügung steht. Manche bauen sich durch das Einwerben von Drittmitteln einen gewissen Mitarbeitenden-Stab auf; dies geschieht jedoch auf Eigeninitiative.
An einer HAW gibt es aber Fakultätsmitarbeitende (z.B. im Labor oder in der Verwaltung), für die die Professor:innen zuständig sind. Innerhalb von Forschungsprojekten, bei einer W3-Professur oder bei einer Institutsleitung kann der Mitarbeitenden-Stab dem eines Universitäts-Lehrstuhls ähneln.
 

Ist eine HAW-Professur auch neben der beruflichen Tätigkeit möglich?

Nein, die klassische VZ-Professur nicht. Jedoch ist eine Professur mit genehmigter Nebentätigkeit möglich. Alternativ existieren Tandemprofessuren im Rahmen der Qualifizierung (z.B. 50% im Unternehmen und 50% an der Hochschule). 
Vielleicht kommt zunächst ein nebenberuflicher Lehrauftrag für Sie in Frage?
 

Wie viel Tätigkeit ist neben der Professur gestattet (z.B. in der Wirtschaft)?

Zusätzlich zu den Kern-Tätigkeiten einer Professur sind max. 8h pro Woche als Nebentätigkeit mit voriger Genehmigung möglich. Dies entspricht circa einem Fünftel der regulären Wochenarbeitszeit (die nach Beamtenrecht 41 Stunden beträgt) und damit etwa einem Arbeitstag – on Top. Die Vollzeitprofessur stellt dabei die Regel dar. Eine Reduktion auf Teilzeit kann später, z.B. aus familiären Gründen, beantragt werden. Die Organisation der tatsächlichen Arbeitszeit außerhalb der Stundenpläne und ggf. Sitzungstermine etc. obliegt den Professor:innen selbst und wird flexibel gehandhabt.

Gibt es Grenzen (zeitlich oder in Prozent), wie viel Tätigkeit in der Wirtschaft neben der Professur gestattet ist? Etwa 25% Professur und 75% Wirtschaftstätigkeit?

Zu den 41 Wochenstunden einer Professur sind max. 8h pro Woche als Nebentätigkeit gestattet; zudem ist dafür eine Genehmigung erforderlich.
Es empfiehlt sich, zuerst auf die volle Professur zu gehen und ggf. nach circa 5 Jahren zu reduzieren.

Haben Vorlesungen auch für juristische Fächer z.T. auf Englisch zu erfolgen?

Im Regelfall wird Jura und deutsches Recht an Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg auf Deutsch gelehrt und muss auch nicht zwingend auf Englisch gehalten werden. Bei internationalen Studiengängen wie „International Management“ oder spezifischen Lehrgebieten wie internationalen Menschenrechten, Europarecht o.ä. kann es anders aussehen. Ob Englischkenntnisse oder englischsprachige Lehre erforderlich sind, sollte fach- und hochschulspezifisch recherchiert werden. Die Anforderungen variieren je nach Studiengang und Ausrichtung der Fakultät

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